ELLA  SCHWARZKOPF

 Russisches Roulette im Café Malete

 

Von

 Gregor Starosczyk-Gerlach

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 19. März 2018

 

  Mit Ironie und Humor enthüllte Schwarzkopf immer neue Fragmente, die die Sicht auf das Fleckchen Erde am Rhein und Main aus der Sicht der russischen Seele nachzeichneten: wunderbar sehnsüchtig am Klavier von der Pianistin Nadja Cholodkova begleitet. Natürlich streifte Schwarzkopf auch die Erfahrungen von Dostojewski, der seine Spielsünden aus einem Casino im Roman „Der Spieler“ verarbeitete. Natürlich kam auch Puschkin vor und natürlich führte die Schauspielerin die Zuhörer zum Neroberg, wo sie die Liebesgeschichte von Herzog Adolf von Nassau erzählte, der das Gotteshaus mit den charakteristischen russischen Zwiebeltürmen anlässlich des frühen Todes seiner Gemahlin, der 18-jährigen russischen Prinzessin Jelisaweta Michailowna, gestiftet hatte.
Ohne Zweifel: Schwarzkopf und das Café Malete haben für einen literarischen Höhepunkt im kulturellen Leben von Mombach gesorgt."

 


 

Allgemeine Zeitung Alzey, v. 25.08.2015, Ulla Grall

 

 Im Verlaufe des Abends begleitet man, geführt von Ella Schwarzkopf, die Dichterin Mascha Kaléko durch ihr wechselhaftes Leben. Schwarzkopf schlüpft mit überzeugender Intensität in die Rolle der Dichterin, trägt einige Zeilen aus der Biographie vor, liest in chronologischer Folge Gedichte aus ihren Veröffentlichungen und dem Nachlass.

Mit wunderbarer Leichtigkeit spielen die Gedichte mit tiefen Gefühlen, die Vortragsweise von Ella Schwarzkopf trifft den Ton und die Zwischentöne, wie man es sich schöner nicht wünschen kann.

 

 

 


Mainzer Rheinzeitung v. 05.06.2007

Aus dem Mund der Schauspielerin Ella Schwarzkopf klingen ihre Zeilen so gefühlvoll und authentisch, als wäre sie es selbst gewesen, die die Gedanken der Dichterin Mascha Kaléko hervorgebracht hat...“ 


 

Höchster Kreisblatt v. 16.11.2007 zur Lesung in Bad Soden.


Aufmerksame Stille herrschte im ehemaligen Badehaus, als Ella Schwarzkopf vom Volkstheater Mainz aus dem lyrischen Werk Mascha Kalékos vortrug. Berührend und in hohem Maße authentisch agierte die Schauspielerin, die ihre Schauspielkunst in Moskau erlernt hat. Denn nicht nur ihre Physiognomie erinnert an Mascha Kaléko, deren Biografie sie immer wieder in ihre Lesung einflocht, auch ihr Zungenschlag ruft das Bild der Lyrikerin ins Gedächtnis...“

 

 
 

Allgemeine Zeitung Mainz v. 06.05.2004


Dostoejwski beim Roulette. Marlene Hübel und Ella Schwarzkopf geben sich die Ehre. Einen Abend lang versetzten sie ihre Zuhörer zurück in die Zeit der großen russischen Romantiker, begeben sich auf eine Spurensuche russischer Schriftsteller in der Rheinlandschaft.

Ella Schwarzkopf, die Schauspielerin fasziniert durch ihre angenehm rauchige Stimme, den leicht russischen Akzent und den Duktus, der jedem Text gerecht wird...„



Mainzer Rheinzeitung v. 30.09.03


Der Lesesaal der Mainzer Stadtbibliothek ist bis zum letzten Stuhl besetzt. Musikalisch begleitet vom melancholischen, bisweilen etwas die Stimme übertönenden Gitarrenspiel von Igor Mjagtschenkov, gelingt es Ella Schwarzkopf charmant, all diese Frauengestalten für einen Abend lebendig werden zu lassen. Die Zuhörer sind begeistert.“


 
Auszüge aus der Presse:

Allgemeine Zeitung Mainz v. 06.06.2000


Es war ein Abend der leisen Töne. „Mein ferner, lieber Mensch“, der Briefwechsel zwischen Anton Tschechow und seiner Frau Olga Knipper stand auf dem Programm des gut besetzten Saales in der Alten Patrone in Mainz. Die Freundschaft, die Liebe und die durch monatelange Trennungen geprägte Ehe zwischen dem berühmten russischen Autor und der legendären Schauspielerin ist eine der wohl außergewöhnlichsten Liebesgeschichten der Theatergeschichte, gelesen von zwei brillanten Schauspielern Ella Schwarzkopf und Moritz Stoepel. Nicht zuletzt durch ihre Mimik macht Ella Schwarzkopf die wechselnden Stimmungen der Olga für den Zuhörer spürbar. Und bisweilen gelingt es ihr gar, seine Seele zu berühren...“



 

 


 



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